Betriebsratswahlen

Gemeinsam für mehr  Gerechtigkeit

Faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und mehr Gerechtigkeit durch Tarif – das gibt es nur mit einer starken Gewerkschaft. Das wissen auch die meisten Betriebsräte, deshalb sind in unseren Branchen mehr als drei Viertel von ihnen Mitglied in der IG BCE.

Stefan Koch

Gemeinschaft macht Gerechtigkeit Auf dem Gewerkschaftskongress stellten nicht zuletzt die Betriebsräte unter den Delegierten klar, wo es für die IG BCE in Zukunft langgeht.
01.03.2018
  • Von: Sascha Schrader

Als Mitglied bekommen sie die Expertise und die Ressourcen einer mächtigen Organisation. Bei der Bildungseinrichtung IG BCE BWS erhalten sie in Schulungen und Seminare die nötigen Grundlagen, um als Betriebsrat erfolgreiche Arbeit leisten zu können.

Von Arbeitsrecht über Gewinn- und Verlustrechnung bis zu IT bietet die gewerkschaftseigene Bildungseinrichtung das richtige Know-how, um mit dem Arbeitgeber auf Augenhöhe mitreden zu können.

Denn wenn man informiert ist, wird man nicht über den Tisch gezogen!

Darüber hinaus gibt es bei der IG BCE Fachleute für jedes relevante Thema: Experten zu Gleichstellungsfragen oder Digitalisierung, Betriebsrente oder Schwerbehindertenvertretung – es gibt kein betriebliches Thema, zu dem man keinen Rat einholen kann.

Nicht zuletzt sind auch die IG-BCE-Juristen gefragte Berater in kniffligen Fällen. Auch für komplexe Betriebsvereinbarungen kann das Know-how abgefragt werden. Oft entscheidet hier auch die strategische Herangehensweise über den Erfolg.

Mit dieser Unterstützung sorgen IG-BCE-Betriebsräte immer wieder für herausragende Erfolge in ihren Betrieben. Beim Deutschen Betriebsräte-Preis sind sie deshalb regelmäßig unter den Gewinnern, zuletzt war ein Drittel der Preisträger IG-BCE-Mitglieder.

In einer Krise zahlt sich die Gewerkschaftsmitgliedschaft doppelt aus. Denn die Macht einer starken Gemeinschaft verleiht mehr Gewicht, in vielen Verhandlungen sitzt die Gewerkschaft dann mit am Tisch, der Betriebsrat steht nicht mehr alleine da.

Und: Nur die Gewerkschaft darf streiken! Das letzte Mittel im Arbeitskampf bleibt ihr vorbehalten. Ein nicht organisierter Betriebsrat kann darauf nicht bauen.

Kommt es zu Entlassungen oder zur Schließung eines Betriebes, unterstützt die IG BCE bei der Verhandlung der Sozialpläne oder der Ausgestaltung von Übergangslösungen wie beispielsweise Transfergesellschaften.

Sie sorgt dafür, dass möglichst niemand durch das Netz fällt. Eine Expertise, die ein einzelner Betriebsrat in der Regel nicht vorweisen kann.

Brummt das Geschäft, ist die Gewerkschaft ebenfalls sehr wichtig. Sie ist der Verhandlungspartner für die Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen. Als IG-BCE-Mitglied haben die Betriebsräte Einfluss auf die Forderungen, können besondere Anforderungen im eigenen Betrieb berücksichtigen lassen oder üben als Mitglied der Tarifkommission direkten Einfluss auf die Tarifverhandlungen aus.

Die Gewerkschaft sorgt dann dafür, dass der Lohn der Arbeit gerecht verteilt wird. Beschäftigte in tarifgebundenen Betrieben profitieren beispielsweise von Schichtzuschlägen. Die Wochenarbeitszeit beträgt dank Tarifvertrag 40 Stunden oder weniger statt den gesetzlich möglichen 48 Stunden.

Auch die 30 Urlaubstage, die Beschäftige dank Tarif pro Jahr erhalten, sind deutlich höher, als die gesetzlich bei einer Fünf-Tage-Woche vorgeschriebenen 20 Urlaubstage. Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es ebenfalls dank gewerkschaftlich ausgehandeltem Tarifvertrag, denn vom Arbeitgeber gibt es nichts geschenkt. Gerechte Löhne sind von der IG BCE erstritten.

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